Frage des Monats: Wie werde ich bei Freelance-Market häufiger angefragt?
Viele Freiberufler fragen uns, warum manche Profile deutlich mehr Anfragen erhalten als andere, obwohl Qualifikation und Erfahrung ähnlich sind. Die gute Nachricht: Ein großer Teil des Erfolgs hängt von Faktoren ab, die Sie selbst aktiv beeinflussen können.
Zunächst ist wichtig zu verstehen, wie Freelance-Market funktioniert: Im Mittelpunkt stehen die Profile der Freiberufler – nicht einzelne Projekte. Auftraggeber stöbern also gezielt in den Kategorien und wählen aus, welche Profile sie für eine kostenfreie Anfrage in Betracht ziehen. Wer klar positioniert ist, landet häufiger im engeren Auswahlkreis.
Den größten Hebel hat ein vollständig und konkret ausgefülltes Profil. Formulierungen wie „alles rund um IT“ oder „Beratung aller Art“ bleiben zu vage, während klare Spezialisierungen („SAP-FI/CO-Strategie für mittelständische Industrieunternehmen“) für Auftraggeber sofort erkennbar machen, wofür Sie der richtige Experte sind.
Ein zweiter Erfolgsfaktor ist die Glaubwürdigkeit: Realistische Stundensätze, aussagekräftige Referenzen und ein professionelles Foto erzeugen Vertrauen und passen gut zum Qualitätsanspruch von Freelance-Market. Auftraggeber brauchen solche Signale, um das Risiko einer Fehlauswahl zu reduzieren.
Wenn dann eine Projektanfrage eingeht, ist es wichtig, dass Sie zügig (telefonisch) und konkret antworten. Wer freundlich, verbindlich und mit klaren nächsten Schritten reagiert, wird in vielen Fällen auch für Folgeprojekte wieder kontaktiert.
Unsere Empfehlung: Nehmen Sie sich einmal im Quartal bewusst Zeit, Ihr Profil zu überprüfen, zu schärfen und zu aktualisieren. Kleine Verbesserungen an Positionierung, Text und Referenzen können einen großen Unterschied bei der Anzahl und Qualität Ihrer Anfragen machen.
Falls Sie Anregungen haben oder unseren Newsletter abonnieren möchten, können Sie uns hier gerne eine Nachricht hinterlassen:
Dieser Artikel wurde in den Freelance-Market-News 07/2026 veröffentlicht.



