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Kostenloses Dokument: Studie zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Freelancern

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Arbeitspsychologen der Universität Hamburg befragten 147 Freiberufler. Freelancer arbeiten überdurchschnittlich lange, verbringen aber nur 40% Ihrer Zeit mit Kundenaufträgen. Fast die Hälfte verdient weniger als 15 000 Euro pro Jahr. 40% haben Schwierigkeiten, sich zu entspannen. (PDF-Dokument, 8 Seiten, 203 kB).

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Grobe Voransicht des Dokuments: 'Studie zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Freelancern' (Teil 1):

Arbeits- und Lebensbedingungen von Freelancern
Zwischen Juli und August 2006 führten Arbeitspsychologen der Universität Hamburg eine
Online-Befragung zur Untersuchung der Arbeitssituation und Gesundheit von Freelancern
durch. Aufgrund wirtschaftlicher, technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen
wächst die Zahl der Freelancer in Deutschland seit Mitte der Neunziger Jahre stetig an.
Das Ziel der Untersuchung bestand darin, die Arbeitsbedingungen auf Merkmale hin zu
untersuchen, die im Zusammenhang mit Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Freelancer
stehen.
Die Teilnehmer der Studie
In die Auswertung gingen insgesamt 147 bearbeitete Fragebögen ein. Das Verhältnis von
weiblichen und männlichen Teilnehmern war dabei recht ausgeglichen: 70 Frauen und 77
Männer haben den Fragebogen ausgefüllt. Das Alter der Befragten lag zwischen 22 und 60
Jahren, wobei die Hälfte zwischen 30 und 40 Jahre alt war. Von den Befragten gaben 71% an
einen Lebenspartner bzw. eine Lebenspartnerin zu haben. Etwa ein Viertel der Befragten hat
Kinder, wobei es hier in der Geschlechteraufteilung einen Unterschied gab: 14% der
weiblichen, aber 36% der männlichen Freelancer unserer Studie haben Kinder.
Der Großteil der Befragten arbeitet in Medienberufen, vor allen Dingen im Bereich Web- und
Graphikdesign (zusammen 40%), als Fotografen (15%) oder als Journalisten, Texter oder PRBerater
(9%), im Marketing (3%) oder im Bereich Beratung & Training (3%). Die
verbliebenen 30% verteilen sich zu etwa gleichen Anteilen auf Personalberatung,
Industriedesign, Textildesign, Werbung, verschiedene Tätigkeitsfelder im IT-Bereich, Filmoder
Fernsehproduktion, Eventmanagement, Übersetzung, Marktforschung, pädagogische
Beratung und Forschungstätigkeiten.
Die überwiegende Mehrheit, der von uns befragten Freelancer besitzt eine tätigkeitsbezogene
formale Qualifikation: Rund ein Viertel kann eine abgeschlossene Lehre, eine Meisterprüfung
oder einen Fachschulabschluss vorweisen, 43% haben einen Hochschulabschluss, 3% eine
noch höhere Qualifikation in Form eines Volontariats nach dem Studium oder einer
Promotion. Nur 16% gaben an, auf ihre aktuelle Tätigkeit bezogen keine Ausbildung zu
haben.
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Arbeitszeiten
Neben den persönlichen biographischen Daten haben wir auch Angaben zu Arbeitsformen
und Verdienst erhoben. 70% der Befragten gaben an, überwiegend alleine zu arbeiten.
Lediglich 30% arbeiten meistens mit Kooperationspartnern zusammen. Mitglied in einer
Interessenvertretung, z.B. einer Gewerkschaft oder einem Berufsverband ist rund ein Drittel.
Die Hälfte der Befragten arbeitet 45-65 Stunden pro Woche. Dies gilt für Männer wie Frauen
gleichermaßen. Während jedoch 15% der Männer angaben, sogar mehr als 65 Stunden pro
Woche zu arbeiten, traf dies nur auf 3% der Frauen zu. Danach gefragt, wie viele Tage pro
Woche sie arbeiten, gaben 50% der Freelancer an 5 Tage pro Woche zu arbeiten, 39%
arbeiten sechs und 21% sieben Tage die Woche. Den bei abhängig Beschäftigten gesetzlich
vorgesehenen Jahresurlaub von fünf oder mehr Wochen pro Jahr nehmen etwa 62% der
Befragten (57% der Männer, 67% der Frauen). Ein Viertel der Befragten gab an in den letzten
zwölf Monaten vor der Befragung höchstens drei Wochen Urlaub gemacht zu haben.
Finanzen
Die Einkünfte sind in unserer Stichprobe von sehr unterschiedlicher Höhe und reichen von
einem Brutto-Jahresgewinn von unter 5000 Euro bis zu über 75.000 Euro. Der
durchschnittliche Bruttojahresgewinn lag zwischen 15.000 und 25.000 Euro. Ein Großteil der
Befragten verdient im Jahr jedoch weniger als 15.000 Euro (47% der Frauen, 39% der
Männer). Insgesamt gaben etwa 63% an über finanzielle Reserven zu verfügen, mit deren
Hilfe sie bei Auftragsmangel für mindestens 2 Monate ihr Leben finanzieren könnten. Dies
trifft auf Männer wie Frauen gleichermaßen zu.
Arbeitsorte
Nur 9% der befragten Freelancer müssen beruflich hoch mobil sein (d.h. mehr als 50
Auswärtsübernachtungen pro Jahr). Bei der überwiegenden Mehrheit (82%) kam dies weniger
als 25 Mal im Jahr vor. Auch bezüglich der täglichen Arbeit ergab sich, dass im eigenen Büro
die meiste Arbeitszeit verbracht wird: 80% der Befragten gaben an mehr als die Hälfte ihrer
Arbeitszeit im eigenen Büro zu verbringen. Einer Bürogemeinschaft angeschlossen haben sich
übrigens 20% der Befragten.
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Arbeitstätigkeiten
Betrachtet man die Arbeitsinhalte lässt sich festhalten, dass der Großteil der

Grobe Voransicht des Dokuments: 'Studie zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Freelancern':  Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5

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