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Neuer Failed States Index erschienen
Sudan, Irak, Somalia, Zimbabwe und Tschad sind laut dem Failed States Index 2007 die weltweit schwächsten Staaten. Der größte Absteiger des vergangenen Jahres ist Libanon, wo der neu entfachte Bürgerkrieg einen Großteil der positiven Entwicklungen aus den letzten 15 Jahren zerstört hat. In Somalia, schon letztes Jahr die Nr. 1 unter den schwächsten Staaten, hat sich die Lage nochmals verschärft.
Doch es gibt laut www.global-agenda.org auch Aufsteiger: Die Beispiele Liberia, Indonesien und die Demokratische Republik Kongo zeigen, dass freie Wahlen für eine wirkliche Verbesserung der Lage sorgen können. Alle drei Staaten verzeichneten in Folge einen deutlichen Gewinn an Stabilität. Auch wenn z. B. in Liberia noch 14.000 Blauhelmsoldaten stationiert sind, zeigen ein Wirtschaftswachstum von 7%, die Demobilisierung der Milizen und der Kampf der neuen Präsidentin Johnson-Sirelaff gegen die Korruption, dass das Land auf dem richtigen Weg ist.
Die Arbeit von Regierungen wirkt sich stark auf das Ranking aus. So haben mit Sudan, Simbabwe und Tschad 3 der 5 schwächsten Länder Staatsoberhäupter, die seit mehr als 17 Jahren an der Macht sind und den Niedergang ihrer Länder zu verantworten haben.
Dieser Artikel wurde in den Freelance-Market Newsletter 9/2007 veröffentlicht.
