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Handys anrufen bald deutlich billiger?
Die Bundesnetzagentur plant die Obergrenze der Mobilfunkterminierungsgebühren zu halbieren. Bisher musste ein Telefonbetreiber für die Weiterleitung eines Telefonats an einen Mobilfunknetzbetreiber bis zu 7,1 Cent pro Minute bezahlen. Telefonbetreiber geben diese Kosten in der Regel an ihre Kunden weiter, so dass diese momentan gut 10 Cent pro Minute zahlen, um ein Handy anzurufen.
Sobald das "Konsultationsverfahren" beendet ist, sollen die Entgelte auf rund 3,3 Cent/Minute gesenkt werden und zwar rückwirkend zum 1. Dezember 2010. Führende Telekommunikationsexperten rechnen daher damit, dass die Endkundenpreise demnächst auf rund fünf Cent pro Minuten fallen dürften. Besonders Freelancer, die vor Ort bei Ihren Kunden arbeiten und daher oft nur per Handy erreichbar sind, können so deutlich kostengünstiger erreicht werden, sei es durch ihre Kunden oder auch durch ihre Familie. Der Satz "Ruf mich doch auf dem Festnetz an, wenn ich wieder zuhause bin" wird wohl bald der Vergangenheit angehören.
Dieser Artikel wurde in den Freelance-Market-News 01/2011 veröffentlicht.
